Düngung von Rhododendron |
| Rhododendron benötigen im Allgemeinen wenig Dünger. Neupflanzungen sollten frühestens nach einem halben Jahr die erste Düngergabe erhalten. Bei alten Beständen reicht eine Mulchdüngung oft für drei bis vier Jahre. |
| Der beste Zeitpunkt für die Düngung ist im März, also kurz vor der Blüte und im Juni kurz nach der Blüte. Die Pflanzen sollten nicht zu spät im Jahr gedüngt werden, da dies einen Neuaustrieb anregt. Bei spätem Austrieb hat dieser nicht genügend Zeit bis zum Winter auszuhärten und kann dann leicht erfrieren. |
| Die beste Versorgung erhalten Rhododendron jedoch durch gut abgelagerten Kuhmist. Dieser ist zu gleichen Teilen mit Torf, Kompost und Lauberde zu vermischen und als Mulchschicht auf dem Wurzelballen auszubringen. |
| Wichtig bei der Versorgung von Rhododendron ist der richtige Säuregrad im Boden. Der Säuregrad wird durch den pH-Wert ausgedrückt. Ein saurer Boden hat einen niedrigen pH-Wert. Optimal für die meisten Rhododendron liegt dieser bei 4,5 bis 5,5. Durch Verwendung von Gartenkompost wird der pH-Wert oft viel zu hoch. (s. auch unter Blattschäden) |
| Seit kurzem sind Rhododendron auf dem Markt, die auf kalktoleranten Unterlagen veredelt wurden. Sie vertragen höhere pH-Werte im Boden. Diese Pflanzen finden Sie unter dem Warenzeichen INKARHO in guten Baumschulen. |
| Die beste Pflege für empfindliche Rhododendronwurzeln ist das Ausbringen einer Mulchschicht aus Eichenlaub. Dadurch wird die Feuchtigkeit im Boden gehalten und das Laub bildet durch Humifizierung eine langsame Düngerzufuhr. |
 |