Deutsche Rhododendron-Gesellschaft e.V.

Deutsche
Rhododendron-Gesellschaft e.V. (DRG)

Gemeinnützige Gesellschaft für immergrüne Laub- und Nadelgehölze

Düngung von Rhododendron

Alle Pflanzen brauchen Nährstoffe zum Wachsen. Diese sind entweder natürlicherweise im Boden vorhanden oder sie müssen über Dünger zugeführt werden. Gut ernährte Rhododendron haben dunkelgrünes gesundes Laub, bilden viele Blütenknospen und sind unempfindlich gegenüber Krankheitserregern. In der Regel wird dieser Optimalzustand nur erreicht, wenn der durch Auswaschung und Pflanzenentzug bedingte Nährstoffverlust dem Boden durch Dünger wieder zugeführt wird.

Besonders gut geeignet sind salzarme, anorganische Depotdünger, die alle wichtigen Nährstoffe enthalten und diese dosiert über einen längeren Zeitraum an die Pflanze abgeben. Von den organischen Düngern kommen meist stickstoffreiche, aber nur langsam abbaubare Hornspäne zum Einsatz.

Die Düngung erfolgt in der Regel bis Mitte April. Wird ein Depot-Dünger mit langer Wirkzeit bis zu 6 Monaten verwendet, reicht eine einmalige Anwendung. Bei Düngern mit einer Wirkungsdauer von 2-4 Monaten erfolgt eine zweite Düngung nach der Blüte ab Juni. Die Aufwandmengen sind stark von der Größe der Pflanze abhängig. 50 g/m2 eines Volldüngers gilt als Faustzahl. Der Dünger wird gleichmäßig im äußeren Kronenbereich auf die Bodenoberfläche gestreut und anschließend angegossen.

Beispiel für geeignete Zusammensetzung eines Düngers:
12+12+17 NPK (Stickstoff + Phosphor + Kalium, Nährstoffgehalte in %)